Ich bin sehr dankbar für meine Familie und dass ich eine Tätigkeit ausüben kann, die mir besonders viel Freude bereitet. So ist es mir auch ein Anliegen, etwas abzugeben an Menschen, denen es nicht so gut geht.

 

Für meine Herkunftsfamilie und mich selbst ist das Thema Augen bzw. Sehen eine spezielle Aufgabe. Meine Großmutter und auch mein Vater waren am Ende ihres Lebens blind. Ich selbst brauche seit meiner Jugend Sehhilfen, habe 30 Jahre lang Kontaktlinsen getragen und seit mehr als 10 Jahren begleitet mich eine Brille (jetzt sogar zwei  - eine für Kurzsichtigkeit und eine für Weitsichtigkeit). Aus eigener Erfahrung wei´ß ich daher was es bedeutet, schlecht zu sehen. Zu wissen, dass es so viele Menschen weltweit gibt, die auf Grund von Armut nicht sehen können macht mich betroffen. Aus meiner Sicht ist es daher eine geniale Idee, den ärmsten Menschen einerseits das Sehen zu ermöglichen und andererseits eine sinnvolle Beschäftigung zu schaffen (ich bin ja auch seit mehr als 15 Jahren als Jobcoach tätig und freue mich über die wirtschaftliche Bedeutung des Projektes vor Ort).

 

Soviel zu meiner Motivation, den Verein ein Dollar Brille zu unterstützen. Oft fragen mich Klienten in Notsituationen, was sie für Fernbehandlungen schuldig sind. In diesem Fall verweise ich dann an den Verein ein Dollar Brille und bitte sie, eine Spende im eigenen Ermessen dorthin zu geben.

 

Foto: EinDollarBrille e.V.

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Mehr als 150 Millionen Menschen auf der Welt bräuchten eine Brille, können sich aber keine leisten. Kinder können nicht lernen, Eltern können nicht arbeiten und für ihre Familien sorgen. Die EinDollarBrille besteht aus einem leichten, flexiblen Federstahlrahmen. Sie wird von den Menschen vor Ort selbst hergestellt und verkauft. Die Materialkosten: rund 1 US-Dollar
EinDollarBrille_Uganda_Bildervortrag_201
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